Rainer Bauer Psychologe & Autor
Rainer BauerPsychologe & Autor

Rezensionen

Schreiben ist eine einsame Arbeit. Man ist von Zweifeln gequält, geht in die Irre, findet die Sprache nicht und fragt sich: Was soll das? Monate oder Jahre vergehen ohne Rückmeldung. Ob ein Autor gelesen wird oder nicht, entscheiden die Leser! Ihnen möchte ich danken!

5.0 von 5 Sternen Weit mehr als 'nur' ein Roman! 5. Dezember 2013
Von ebookmeter TOP 1000 REZENSENT
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch “Das Haus an den Gleisen” ist ein Buch, das keine Zeit verliert: Es geht direkt zur Sache und packt den Leser, um ihn in die Geschichte hinein zu ziehen. Doch je mehr man liest, desto eher fängt man an zu verstehen, weshalb es so ist. Denn es scheint fast so, als wolle der Hauptprotagonist, aus dessen Sicht man die Geschichte in der sehr angenehmen und perfekt gewählten “Ich-Perspektive” erzählt bekommt, keine Zeit mit scheinbar nebensächlichen Dingen verlieren, so viel hat er zu erzählen. Und auch wenn es viel zu erzählen gibt, so findet sich immer noch genügend Zeit, Fritz als Menschen kennen zu lernen. Als Menschen, der mit jeder Seite mehr ans Herz wächst und zum lieben Freund wird. Vielleicht weil er derart geschickt mit vermeintlichen Niederschlägen umgeht und jeder Leser sich nicht nur identifizieren, sondern inspirieren lassen kann…?

Denn eines ist das Buch sicher nicht: Bloß ein Roman. Es ist mehr. Es ist viel mehr. Und genau darin liegt die eigentliche Stärke dieses Buches, die bereits auf den ersten Seiten ansatzweise zum Vorschein kommt. Hier wird nicht nur beschrieben oder erzählt, sondern hier wird erlebt und genau dieses Erleben macht den Fritz lebendig und zu einem Freund, den man nicht mehr gehen lassen möchte.

Dabei ist es sicher auch dem beruflichen Werdegang des Autors (Psychologe) zuzuschreiben, dass dieses Buch zu weit mehr wird, als zu einer einfachen Geschichte. Denn die Figuren, die hier im Buch auftauchen, haben alle Ecken und Kanten, die nur zu bekannt vorkommen und die jeder Leser sicher auch in seinem eigenen, engeren Freundeskreis oder Umfeld kennt.
Lesen Sie weiter... ›


5.0 von 5 Sternen
Lesen und anrühren lassen! 17. November 2013
Von sB02
Ein Buch sehr atmosphärisch, in starker Sprache geschrieben. Die Handlung ist unterlegt und erweitert durch bildstarke Assoziationen denen man, manchmal etwas verwirrt, folgt und stets zu eigenen Gedanken und Assoziationen geführt wird. Alle Personen lassen Raum für eben diese eigenen Assoziationen und es ergibt sich ein eher düsteres Bild der Nachkriegszeit, die doch eigentlich die Zeit des Aufschwungs und der Hoffnung in Deutschland gewesen sein soll. Die Hauptfigur, der kleine, dicke Fritz, in diese düstere Welt hineingeboren, ist in allen seinen Facetten dicht und stimmig beschrieben und derjenige der den Leser das ganze Buch hindurch berührt und beschäftigt, indem man ihm etwas mehr Liebe zu sich selbst und Gnade sich selbst gegenüber wünschen würde. Diese Hoffnung für die Hauptfigur erfüllt sich nicht und so bleibt man etwas deprimiert mit allem Mitgefühl zurück und hofft auf die Fortsetzung dieses Buches. Ein Buch das einem nicht so schnell aus dem Kopf geht, dessen Bilder wieder auftauchen und alte/neue Gedanken entstehen lassen. Unbedingt lesenswert!


5.0 von 5 Sternen Tiefgründig und nachempfindbar 3. Oktober 2013
Dass der Autor sich ausführlich mit der menschlichen Psyche befasst hat ist in jedem Absatz zu spüren.
Der Erzähler, das Buch ist in Ich-Form geschrieben, lässt den Leser tief in sein Inneres blicken, indem er alles ganz genau beschreibt, was er tut, empfindet und sieht.
Noch habe ich das Buch nicht zu Ende gelesen, doch ich weiß jetzt schon, dass ich beeindruckt bin von den Gefühlen, die man vom ersten Satz an bekommt. Ohne große blumige Beschreibungen versteht es der Autor, den Leser mitzureißen und zum weiterlesen anzuregen.
Ein sehr gutes Buch, das man nicht einfach mal so zwischen Tagesschau und Wetterkarte überfliegen kann.

 
 5.0 von 5 Sternen Lesen!!! 14. Oktober 2013
Ein großartiger Entwicklungsroman aus dem Kleinbürgermilieu der deutschen Nachkriegszeit, geschrieben aus der Perspektive des dicken Fritz, der die Unzulänglichkeiten und das Versagen der ihn umgebenden Erwachsenenwelt schonungslos und treffsicher seziert und kommentiert. Mindestens so gut wie "Die Blechtrommel", nur neuer und frischer...
Ein brilliantes, intelligentes, unterhaltsames, ja geradezu atemberaubendes Buch für höchsten Lesegenuss!


Von nc1271
......und kann es nur empfehlen, bin darüber gestolpert und finde " Neu-Autoren " sollte man unterstützen. Für den Preis ein Superschnapp und nicht nur was für "Mannheimer" - Happy Reading

Empfehlen Sie diese Seite auf: